40 Sat, Dec 15. 2012
Ich sitze im Zug, frühmorgens, auf dem Weg zum Zahnarzt. Nicht gerade meine leichteste Übung.
Wieder kommen mir die vielen Dinge, die ich machen könnte, in den Sinn. Mein Grübeln, wie ich mich die nächsten Monate finanziere, das Übliche. Als Erstes erinnere ich mich daran, daß ich dieses Grübeln abstellen wollte. Wie einiges anderes bringt es mich nicht weiter.
So wenig wie meine Besuche beim Amt, das stundenlange Darlegen von meinen Vorhaben vor sogenannten
Sachbearbeitern, die nur müde nicken und mich nach Monaten groß anschauen „Sie haben das tatsächlich vor?“ Oder mir Werbung aufdrängen mit dem Versprechen auf Unterstützung dafür, auf deren Kosten ich dann allein sitzen bleibe. Seiten über Seiten Businessplan. Mit sehr gutem Okay vom Amt für Wirtschaftsförderung.Dazu noch ein Existenzgründungsseminar, obwohl ich die Inhalte schon kannte. Alles „sehr gut“. Ja, mein Spektrum ist anders als das anderer Anbieter. Ja, ich habe ein Alleinstellungsmerkmal. Ja, ja, ja. Alles, was herauskam, war, dass ich mich wieder einmal abhängig fühle, ausgeliefert; ausgeliefert einer müden Willkür, die mit sich selbst unzufrieden ist und fruchtlos um ihre Daseinsberechtigung kämpft. Solche Windmühlen wollen weitergegeben werden.
Nicht an mich. Nicht mehr.
Ihr habt es geschafft: Ich kann nicht mehr. Aber bevor mir diese Angst und diese Sinnlosigkeit auch noch die letzte Energie rauben, steige ich aus.
Nicht aus dem Leben. Nein. Keine weitere Zahl, die abgehakt werden kann.
Ich würde fast sagen „das könnte euch so passen“. Wenn ich das Gefühl hätte, daß die, die ich mit „euch“ dann meinte, es überhaupt interessiert. Nein, „ihr“ seid viel zu beschäftigt. Mit dem eingeübten Lächeln aus aufgewärmter Visage, die den eisigen Blick nur für die Massen verbergen kann. Damit, schnell das nächste Kind in die Kamera zu halten, um zu zeigen, welch Familienmensch man doch ist. Gut für die Familie, gut für das Volk. Aber bitte nicht nachfragen. Aber „ihr“, das ist auch, was dabei herauskommt, sich von diesen Lächeln einfangen zu lassen. Sei es das Versprechen von Wohlstand, vermeintlicher Sicherheit vor vorhandenen oder nicht vorhandenen Bedrohungen, oder sei es die Angst, „gekürzt“ zu werden, den Arbeitsplatz zu verlieren, den man doch wenigstens noch hat. Der einen den Leib und die Seele kostet, aber von irgendwas muß man doch leben. Leben. Kann Leben „gekürzt“ werden? Und wenn ja, wer ist das, der solche Macht hat? Wer ist es, der diese Macht mißbraucht, „euch“ in Schrecken zu halten vor seiner Unmut? Wer ist es? Und: Wer hat diese Macht verdient?
Ich mache euch keine Vorwürfe. Na gut,vielleicht ein bißchen. Aber ich kann diese Angst ja zu gut verstehen. Außerdem habe ich etwas wie finanzielle Aushilfe bekommen, als ich glaubte, nicht mehr von meinem Können allein leben zu können. Danke dafür. Ich weiß, es gibt Staaten, wo es anders ist. Wo weder medizinische Versorgung noch finanzielle Hilfe sicher sind. Wo es nicht selbstverständlich ist, daß jeder Mensch Gesundheit und Leben verdient.
Mein Aber beginnt dort, wo auch dieser Staat das in Frage stellt. Sicher, dem Gesetz nach ist er verpflichtet, eine Grundversorgung zu sichern. Dem Gesetz nach. Denn wir sind ja sozial. Lange kein Grund, diese nichtsnutzigen Schmarotzer, die sich doch nur anstellen und Anderen das Geld wegnehmen, nicht auch als solche zu behandeln. Das ist das Gefühl, das aufgebaut wird. Vom ersten Tag mit dem Sachbearbeiter bis hin zu dem Bild, das in der Gesellschaft verbreitet wird. Verdient haben sie es ja nicht. Aber wir sind ja sozial. Ach, so sozial.
Wie der Krankenkassenangestellte, der mir ins Gesicht sagte: „Sie müssen doch zugeben, ökonomisch gesehen wären wir doch echt dumm, wenn wir sowas wie Sie unterstützen würden.“
Immerhin. Er war ehrlich.Vielleicht ein ignorantes Arschloch, oder ein wirklich armer Mensch; aber ehrlich.
Das ist jetzt Jahre her. Jahre, in denen ich immer wieder einen Start gemacht habe. Mich immer wieder „gut verkaufen“ wollte. Leisten wollte, was die Gesellschaft oder die, die die Meinung der Gesellschaft bild-en, für gut heißt. 50 Seiten Businessplan. „Klingt sehr gut!“ Ich will meinen Beitrag leisten. Ich will helfen. „Häh? Davon kann man aber doch nicht leben.“ Achso.
Mal ehrlich. Bin ich falsch? Ich habe es immer gedacht.
Ich wollte dazu gehören. „Aber doch nicht so.“ Ich will arbeiten. Mich „kann man nicht brauchen.“ Ich will meinen eigenen Betrieb aufmachen. „Das passt nicht in unser Konzept.“ Ich will Leuten Arbeit geben, Ausbildung. „Darum kümmern sich Andere. Die wollen das doch gar nicht.“ Ich sehe Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Aber sie passen meist nicht ins Konzept. Ich sehe Menschen mit unglaublich großen Herzen. Aber sie gehören nicht dazu. Ich sehe Menschen, die unbedingt für sich selbst sorgen können wollen.Aber das ist „zu umständlich“. Ich sehe ein Konzept, das Menschen ausbrennt, sie antreibt, auszubrennen, was ihre Menschlichkeit ausmacht.
So kommt es mir zumindest manchmal vor. Wenn ich die fahlen, griesgrämigen Gesichter in der Bahn sehe, kommt
es mir so vor.
Was es tut, ist mich ausbrennen. Das kann ich nicht zulassen. Dafür bin ich nicht hier. Ich lauf euch nicht mehr hinterher. Und mir auch nicht.
Ich bleibe stehen und tu, was ich kann. Unsicher, mit mulmigem Gefühl im Bauch und nicht nur ein bißchen verzweifelt. Aber mehr als ein „sowas wie ich“. Endlich, langsam, hoffentlich bald, ein ganzes Ich.
Anders.Sein. Die Erste Thu, Dec 13. 2012
Eigentlich war dieser Text für einen Bekannten gedacht, der selbst gerade Probleme hat. Beim Beantworten der Mail merkte ich, wie sehr ich in dem Thema zuhause bin und wieviele Gedanken dazu aus mir heraus strömen. Es hat gereicht, mich zu treiben, das Blog zu reaktivieren, nachdem ich lange nur immer wieder darüber nachgedacht habe. Immerhin.
Anders-Sein.. Ich fand und finde es einen langen Weg, dahin zu finden, daß ich anders sein und dennoch mit Anderen unterwegs sein kann. Es kristallisiert sich auch viel dabei heraus. Wem es tatsächlich um mich geht, der bleibt. Wer nicht verstehen kann oder will, daß ich auch mal Zeit für mich brauche, es Zeiten gibt, wo ich keinen sehen will oder kann - ist es wirklich so wichtig, mit demjenigen Umgang zu haben? Die Menschen, die bleiben, meinen es ernst. Und es bleiben mehr, als man befürchtet oder oft überhaupt bemerkt.
So oder so, Anders-Sein ist oftmals negativ konnotiert. Dabei stellt sich erstmal die Frage: Ist man wirklich 'anders'? Anders als wer? Vielleicht nur als die Umgebung, in der man gerade ist? Nachdem diese Fragen beantwortet sind und man immer noch bei dem Begriff ist, gut. 'Anders-Sein' macht es oft schwer. 'Man' kann nicht mit der Masse mitschwimmen, sich an ihrem vermeintlich so schönen und einfachen Zeitvertreib erfreuen und der scheinbar so segensreichen Ignoranz hingeben. Ja, das ist plakativ geschrieben. Zum Einen, weil es ein offenes Geheimnis ist, wie sehr manche unter ihrem 'normalen' Leben leiden und 'Andere' oftmals beneiden. Um die geht es gerade aber nicht.
Das bringt mich zu dem anderen Punkt: Im Ernst, wollen wir denn so sein? Wollen wir früh um 8 auf der Arbeit sitzen, nach achteinhalb Stunden den Stift fallen lassen, dann nach Hause fahren, eventuell noch die Klopfer-Party abends mitmachen und das die nächsten 40 Jahre? Ich weiß, ein Teil wird jetzt schreien: "JA!" Endlich wissen, wo man hingehört, was man zu tun hat, das Ganze in einem scheinbar ruhigen und wohl sortiert eingerichteten Leben. Klingt verlockend. Schrecklich verlockend. Und verlockend schrecklich. Wer hat es nicht auf die eine oder andere Weise ausprobiert? Griff nicht auch hier die Unruhe? Das Wissen, dass da 'mehr' ist? Daß es auch 'anders' gehen könnte? So sehr wir darunter leiden, im Ernst, welches Gutes ist auch darin?
Etwas Gutes ist darin und wir wissen es, spüren es und suchen auch danach. Sich von Anderen absondern beihaltet 'sonders', be-sonders. Ist da vielleicht auch ein Gefallenfinden am Anders-Sein? Nicht wie die Masse, nicht wie... werauchimmer. Etwas anders eben. Leider. Und glücklicherweise. Mit Leuten, die ebenfalls 'anders' erscheinen, kann man dann oft besser umgehen. So, wie ich mich wohl fühle, wenn ich mit Englischsprachigen zu tun habe. Englisch ist bei mir positiv belegt. Und es ist nicht Deutsch. Was habe ich gegen Deutsch oder Deutsch-Sein? Eigentlich nichts. Aber es ist.. deutsch. Wenn ich im Ausland bin, hat mein Anders-Sein eine Legitimation. Ich muß es nicht erklären, muß nicht nach anderen Gründen suchen; es ist alles anders und ich eben auch. Schwieriger ist es, im Geburtsland anders zu sein. Noch schwieriger, vor sich selbst anders zu sein.
Für das Warum gibt es viele Gründe, darüber haben sich kluge Psychologen, Soziologen, Anthropologen und kluge Leute tausende Jahre vor ihnen Gedanken gemacht. Wichtig ist, es anzunehmen und dazu zu stehen. Mit all seinen Tiefen und Höhen. Mit all seiner Einsamkeit, aber auch Geborgenheit, die es gibt. Mit den hochentwickelten Sinnen, die es bringt, die uns so oft überlasten, aber auch Dinge, Farben, Natur, Worte, Menschen, Gefühle wahrnehmen lassen, wie es die meisten 'Nicht-Anderen' verlernt haben. Am Rand stehen beinhaltet immer auch, einen Über-Blick haben können, einen besonderen Ein-Blick. Wir übersehen nur zu leicht, daß wir an diesem Rand nicht allein stehen und daß wir auch nicht dort verloren stehen. Auch wir können jene finden, mit denen wir gleich schwingen, mit denen Freundschaft und vielleicht sogar Liebe möglich ist. Wir sind es, die lernen können, zwischen dem Rand und der Mitte hin- und her zu gehen. Wir können lernen, Anderen diesen Rand zu zeigen. Ihnen Ein-Blicke geben, wie sie sie nicht haben können. Weil sie eben 'anders' sind.
Ich wünschte manchmal, ich spürte immer die Kraft und das Zutrauen zu mir, die in solchen Zeilen so zu mir fließen. Anders. Aber Sein. Die Erste. Klack.
36 Thu, Jan 22. 2009
Aufweckende Nachrichten.. Wed, Dec 17. 2008
Gerade in den Nachrichten bei RTL gehört:
Der Bericht über die Toten durch Tazerbeschuß in den USA. Nach der Einleitung mit der Totenanzahl führt die Sprecherin weiter "Warum interessiert uns dieses Thema?" Ihre Erklärung: Diese Waffen werden auch in Deutschland und der Schweiz eingeführt...
Gut, daß sie die Antwort dazu gegeben hat! Ich war doch wirklich der irrigen Ansicht, daß getötete Menschen jeden angehen. Daß die Nachrichten über Geschehnisse in der Welt aufklären sollen, umso mehr, wenn diese Unrecht beinhalten. Manchmal passieren mich solche Irrtümer. Gut zu wissen, daß das keinen interessiert, denn es geht ja nur darum, daß wir auch selbst einmal betroffen werden können. Ich werde eifrig die Nachrichten verfolgen, um zu wissen, wann es in Deutschland gefährlich wird. Man muß sich ja nicht unnötig Gedanken machen.
34 Sat, Dec 13. 2008
Im Fernsehen ist alles heilbar, wie ich gerade wieder dank Pro7 bestätigt wurde. Ja, tatsächlich! Sogar Syndrome, die nur miß-informierte Ignoranten noch als Krankheiten bezeichnen.
Gerade hatte ich beim Zappen in "Seventeen" reingeschalten. Mir fiel ein Junge auf, der zwar äußerlich durchaus als junger Mann durchging, dessen Stimme aber verdächtig hell war. In dem Drang, meine Vermutung bestätigt zu bekommen, schaute ich den Film weiter. Es brauchte einige Geduld, da das Geheimnis des vermeintlichen Jungen zumindest gegenüber den Figuren erst weit gegen Schluß im wahrsten Sinne 'entblößt' wurde.
Eine interessante Möglichkeit, den Fernsehzuschauer über die heutige Welt aufzuklären und das Ganze mit der erwarteten weich gespülten Sendung zu verbinden. Aber scheinbar glaubten die Macher, ihre Zuschauer vor solchen Fakten beschützen zu müssen.
Mit ein bißchen sozialer Aufbauarbeit wurde nach der Entblößung Verständnis für das Mädchen gezeigt, daß "als Mädchen nicht zurechtkommt und als Junge auch nur Scheiße baut". So traute 'sie' sich denn auch, geschminkt und mit Top auf die Schulparty zu gehen, damit ihr jeder noch akzeptierend applaudieren konnte, und anschließend die Nacht mit dem angehimmelten Mitschüler zu verbringen. So mußte der politisch korrekt auch nicht schwul sein, um auf 'sie' zu stehen.
Immerhin, man bedenke die Vorteile! Gäbe es solche Sendungen
häufiger, wüßten Tausende, daß es ihnen ganz umsonst schlecht geht. Ein
paar aufmunternde Worte und alles vergessen.
Ende gut, alles gut, und wieder eine Seele vor der Hölle gerettet. Danke Pro7.
Warum ich keine Zeitungen lese... Thu, May 22. 2008
Immer wieder stoße ich auf Unverständnis, warum ich keine Zeitungen lese. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach:
Süddeutsche Zeitung, Titelblatt 14. Mai 08: "18.000 Verschüttete in einer einzigen Stadt - Olympischer Fackellauf soll trotzdem fortgesetzt werden"
Gleiches Titelblatt: "UN fordert Luftbrücke"
Gleiches Titelblatt: "Airbus hat wieder Lieferprobleme" - "60 Tote bei Anschlag in indischer Touristenstadt" - "Fernsehen überträgt alle DFB-Pokal-Spiele"
Eine Zeitung, ein Tag, ein Teil des Titelblatts. Über 18000 Tote, aber wir können die Pokalspiele sehen. Ich glaube, mir wird schlecht.
Darum lese ich keine Zeitung: Weil ich nicht vergessen kann. Weil ich Angst habe abzustumpfen. Oder wütend zu werden. Weil ich Angst habe, an euch zu zerbrechen.
Aber nicht ganz: Mittlerweile lese ich immer mal und immer häufiger Nachrichten. Weil mir klar wird, daß es eine Art hinschauen ist. Daß diese Dinge nicht vergessen werden dürfen.
Deshalb schaue ich hin. Dosiert. Solange und so oft ich kann. Wenigstens so viel kann ich tun. Auch wenn ich es nicht immer tun kann.
Deshalb schreibe ich diesen Artikel. Für mich, und um den Mund aufzumachen. Wenigstens etwas.
Und deshalb bitte ich Euch, lest die Nachrichten. Filtert sie, um nicht von Schmerz und Lügen betäubt zu werden. Denn das geschieht. Es ist eine natürliche Reaktion, ein natürliches Vorgehen. Dennoch: Seht hin.
Süddeutsche Zeitung, gleicher Tag, zweite Seite: Solange die Wut sie wachhält - > [...] "Wir vermuten, daß hier 800 Kinder verschüttet sind, aber solch eine Zahl kann man ja unmöglich veröffentlichen", sagt der Feuerwermann weiter. "Der Soldat nickt. "Ich wollte Ihnen sagen, dass wir offiziell um zwei Uhr nachmittags hier eingetroffen sind. Das ist schon bekannt gegeben worden", sagt er. Seine Soldaten würden jetzt erstmal ihre Zelte aufschlagen. [...]<
Nichts wird vergessen.
Im Namen Gottes und der Menschen... Thu, May 22. 2008
Wie Konstantin Wecker schon sang: Immer noch werden Hexen verbrannt. Ich wußte nicht, daß es so wörtlich zu nehmen ist.
Laut '20Minuten' wurden in Kenia 15 Frauen als Hexen verbrannt. Weil ihre Namen in einem Exorzismus-Buch einer Grundschule standen. In einem Exorzismusbuch. Einer Grundschule.
Gnade. Uns. Gott.
So jung und schon so verdorben... Wed, May 7. 2008
Es ist doch immer gut, wenn man weiß, woher die kaputte Psyche kommt...
Laut eines Artikels in T-Online werden in den USA werden kleine Kinder als Triebtäter registriert, wenn sie im Kindergarten einem Mädchen auf den Po schlagen.
Frage: Was sind das für Erwachsene, die solche Fantasien haben, und was für Erwachsene sollen aus Kindern werden, die mit einer solchen Wahnvorstellung in ihrer Umgebung aufwachsen?
Zwischensumme Thu, Apr 10. 2008
Knapp 3 Monate jetzt Schauspielschule.
Ich hatte noch keine heftigere Therapie als das. Bilder und Worte schwirren in meinem Kopf. An manchen Tagen kaum und mittlerweile mal gar nicht, an anderen wie ein dichter Schwarm dunkler Vögel, ein Video auf Repeat. Dafür, daß ich schon eine Traumatherapie hatte, ist da noch ganz schön viel übrig.
Aber gut. Einer der Gründe, daß ich die Ausbildung mache. Vielleicht habe ich ein paar schwierige Voraussetzungen, vielleicht auch nicht schwierigere als die Anderen. Ich halte mir zugute, daß sie doch schwieriger sind als von Manchen. Kein Grund, es nicht zu machen.
Keins davon. Das Gefühl nach den Übungen und nach einem Auftritt gibt mir Recht. Natürlich, manchmal fühle ich mich ausgepowert. Natürlich, da schleicht der Gedanke herum, ob es das Richtige ist. Ob es nicht eine bessere Möglichkeit gibt. Ob ich nicht doch etwas Anderes machen sollte. Natürlich gibt es auch Dinge und Leute, die mich aufregen und an denen ich mich prima aufreiben kann.
Zum ersten Mal aber: Kein Grund zu gehen. Nicht ausreichend Grund. Nicht bohrend, nicht nagend genug; nicht den Rest überwiegend. Zum ersten Mal: Schaffe ich es zu bleiben. Darüberhinaus: Bin ich so zufrieden, wie ich es immerhin noch nie mit einer Ausbildung und einem Weg war. Immerhin soweit. Was kommt, wird sich zeigen.
Die Ausbildung ist im Moment noch eine gute Mischung aus Darstellung und körperlichen Dingen. Ich fühle mich ohnehin wohler, wenn ich mich angestrengt habe, aller Ungelenkigkeit zum Trotz, und welcher Addy würde behaupten, er könne Koordinationstraining brauchen.
Nun habe ich jene Ausprägung von Hyperaktivität, die sich nach innen richtet: Muskelanspannung bis -Verkrampfung - siehe Fibromyalgie -, Unruhe, vibrierende Füße, sowas. Würde sie sich nicht durch die Fähigkeit zu plötzlichem Anspringen von Körper und Geist auf etwas ab und zu mal zeigen, hielte ich mich für rein hypo. Ich weiß, die Grenzen sind schwierig zu ziehen. Fakt ist: Ich bin introvertiert und habe eine Soziophobie; ADS mit autistischen Zügen. Fakt ist auch: Ich bekomme ziemlich gutes Feedback, wenn ich eine Rolle spielen kann, und fühle mich dann auch sicher. Etwas zum Festhalten, siehe frühere Artikel.
Problem ist: Es scheint nicht zu reichen.
- Darstellungslehrer und Sprechlehrerin sagen, meine Stimme sei zu leise.
- Immerhin: Beide sind der Ansicht, ich könne dran arbeiten. Verbesserung sei da.
- Gesagt bekomme ich es aber immer wieder, mit schnell wachsendem Nachdruck.
- An sich anstrengend, aber in meinem Hochgefühl weiß ich, daß ich dran arbeite und das nicht mit vollkommenem Mißerfolg.
- Mein Darstellungslehrer meinte vor einem Monat, ich hätte immer ein leichtes Lächeln auf den Lippen. Immer aber auch mit einem feinen Hauch Trauer.
- Gestern kam hinzu, daß ich einen "Zuckerguß" auf dem Lächeln hätte. Es wäre etwas "zu süß".
- Ich schätze den Mann u.a. für seine Beobachtungsgabe. Allerdings war ich auch so froh, die angelernten Automatismen schon so weit abgebaut zu haben. Habe ich denn so antrainiert, wie andere Menschen gucken zu können? Habe ich so antrainiert, ja nicht nicht zu lächeln? 'Süß' sein?
Beides kam diese Woche schon sehr gehäuft. Gerade hatte ich auch noch das Feedback des Bewegungslehrers...
- "Zu wenig nach außen" nannte es mein Darstellungslehrer. Auch dem heute fehlte die Präsenz. Ich sei "in mich zurückgezogen." Auch wenn es den Anschein machte einer "Zurückhaltung aus Klugheit" heraus, die nicht falsch wäre.
- Ich solle mehr Körperlichkeit zeigen. Mehr Macho mal sein, "Alphatier" hatte er es bei einem genannt.
- Ich würde mit meiner Art wahrscheinlich Nichen-Rollen bekommen, doch die sind selten. Die meisten Rollen entsprechen einem klassischen -wenn auch vielleicht überholten - Männerbild, welches ich nicht biete."Niche passt nicht in der
Schule. - Außerdem ist die Frage: Willst Du wirklich Nichen
spielen?" - "Vielleicht spielen die
Anderen gar nicht so gern mit Dir, weil sie bei Dir nichts
zurückbekommen." - Gerade, weil es Bewegung ist
und ich weiß, daß da ein Defizit ist, habe ich mich mächtig ins Zeug
gelegt. Jedoch.. "Ich habe von Dir noch nicht wirklich etwas gsehen
oder wahrgenommen. Es macht den Eindruck von nur 30%, auch wenn es für
Dich vielleicht schon 80% sind." Beides.. nicht die Zahl, die meinem
Gefühl entsprach.. - Am Schluß müsse er eine
Bewertung machen. Bisher könnte er das noch nicht, weil er noch nichts
von mir hat.
Ja: Ich habe
auch schon positive Dinge gesagt bekommen. Ja, auch in dem Feedback waren..
drei.. positive Punkte.
Doch die
schreibe ich jetzt hier nicht auf. Weil sie keinen Platz in meinem Bauch gerade
finden. Weil ich quasi vorhin gesagt bekommen habe, daß ich bei den bisherigen
Leistungen fliegen werde.
Klar, in
meinem Kopf ist der Ort, der weiß, daß ich damit jetzt arbeiten und etwas
ändern will und werde. Heute abend habe ich aber weder Lust noch Energie für
den Ort. Heute abend habe ich einfach keinen Boden unter den Füßen. Heute abend
möcht ich am liebsten losheulen. Heute abend würde ich mich verkriechen. Heute
abend fällt mir auf, daß ich jemanden bräuchte, den ich nicht habe. Also lasse
ich mich an Buchstaben aus, statt eine Berührung von einer einzigen Person
zuzulassen, die mich berühren darf.
So ein
langer Text. Dabei hätte doch gereicht: Heute abend: alles Mist. Feedback Ende.
Wider das Vergessen... Wed, Apr 2. 2008
"Die
alten, bösen Lieder,
Die Träume
schlimm und arg,
Die laßt uns
jetzt begraben,
Holt einen
großen Sarg.
Hinein
leg ich gar Manches,
Doch sag ich
noch nicht was;
Der Sarg muß
sein noch größer
Wies
Heidelberger Faß.
Und holt
eine Totenbahre,
Von Brettern
fest und dick:
Auch muß sie
sein noch länger
Als wie zu
Mainz die Brück.
Und holt
mir auch zwölf Riesen,
Die müssen
noch stärker sein
Als wie der
heilge Christoph
Im Dom zu
Köln am Rhein.
Die
sollen den Sarg forttragen
Und senken
ins Meer hinab,
Denn solchem
großen Sarge
Gebührt ein
großes Grab.
Wißt ihr,
warum der Sarg wohl
So groß und
schwer mag sein?
Ich legt
auch meine Liebe
Und meinen
Schmerz hinein."
(Heinrich Heine)
Auf dem Weg zum Seiltänzertraum Fri, Jan 25. 2008
((Dieser Artikel wurde am Dienstagabend geschrieben. Wie gehabt, halt kein Internet. Weiteres in 2 Wochen.))
Allmählich
werde ich unruhig. Wir hatten heute den ersten Unterricht, doch
dadurch, daß noch so viele Fragen geklärt werden mußten,
blieben von 3 ¼ Stunden nur 25 Minuten übrig. Langsam
möchte ich einen Alltag aber reinkriegen, die Routine, die
gerade genug ist, um mir Organisation zu bieten, ohne langweilig zu
werden. Ich bin gespannt, ob es das geben wird.
Umgekehrt
bin ich so noch immer von Tag zu Tag nervös, was die nächste
neue Stunde bringen wird. Werd ichs können, wie wird’s
ankommen, das Übliche. Immerhin beobachte ich, daß diese
Gedanken tröpfchenweise zu schwinden oder zumindest kleiner zu
werden beginnen. Zum ersten Mal merkt man, daß es den Anderen
oft ähnlich geht, sie in der gleichen Situation stecken und
ihnen auch klar wird, daß wir keinen anderen Weg als einen
gemeinsamen gehen können.
Zugegeben,
das war einer der Punkte, die ich wollte. Schocktherapie Komma
selbstbestellt. Ich, der ich größte Probleme habe, mich
fallen zu lassen, und so unheimlich kontrollsüchtig bin, stürze
mich in eine Ausbildung, in der mich meine Hände nur zusammen
mit denen der Anderen wirklich auffangen können und auf der man
den Seiltanz des Kontrollverlustes (kennen)lernen muß.
Zu
der Übung selbst… Ich kannte sie schon aus früheren
Seminaren und wußte auch, daß sie mir Probleme bereitet.
Beim ersten Mal lief es noch erstaunlich gut. Dann mußte ich
mich auf soviel auf einmal einlassen und, schwupps, flog ich in
bester ADDy-Manier ja sowas von raus und neben der Spur des Ganzen.
Immerhin
habe ich es immer noch halbwegs ohne größere Pannen
hinbekommen. Allerdings… merkte es unser Dozent. Zu meinem
Erstaunen war mir das nicht so schlimm, ebenso wenig, daß er
mich in einem kurzen Satz darauf ansprach. Man muß ihm aber
lassen, daß er dabei eine unheimlich ruhige Art hat. Da ist
nichts Vorwurfsvolles oder Mahnendes dabei, wie es Lehrer gern mal an
den Tag legen. Er nimmt wahr, spricht an, man kann mit der
Verarbeitung beginnen. Ich hoffe, das bleibt so.
Überhaupt
ein ganz besonderer Bonuspunkt: Er läßt sich nichts
vormachen. Von Kindheit an habe ich gelernt, Anderen etwas
vorzuspielen, ein anderes Gesicht zu zeigen, und ich kann durchweg
behaupten, daß ich richtig gut darin geworden war. Ich ekelte
mich deshalb teilweise vor mir selbst, aber ich war richtig gut
darin. So gut, daß es schon zum Automatismus geworden war. In
dem Moment, als mir genau das klar wurde, habe ich es so gehasst, so
schrecklich gefunden, daß ich es ablegen wollte. Um jeden
Preis. Mittlerweile denke ich mir, daß man auch hier wie bei
allem ein gesundes Maß nur lernen müßte. Ich bin mir
aber nicht sicher, ob ich ein solches Mittelmaß überhaupt
noch darin anstreben kann. – Gut, für meinen Beruf sollte ich
es wohl lernen, so spielen zu können. Großes Aber: Dann,
wenn ich es will, nicht, weil es eben passiert.
Dieser
Lehrer jedenfalls, und ich glaube, diese Fähigkeit hat dort
nicht mal er allein nur, sieht dahinter. Sein Blick ist nie wirklich
abwesend. Selbst, wenn er redet, ist er in seinen Augen immer präsent
und blickt umgekehrt einen an. Obwohl er so wenig bisher mit uns zu
tun hatte, scheint er jeden Einzelnen schon – zumindest zu einem
Grad – zu kennen. Darüberhinaus scheint er wirklich
interessiert, jeden Einzelnen auch weiter kennen zu lernen.
Eine
Schule seltsamer Verrückter. Wieder ein Tag, an dem sie wie für
mich gemacht scheint. Ich hoffe weiter, daß es so bleibt.
Morgen
ist der erste Tag mit vollem Programm. Einiges mehr als bisher. Der
nächste Schritt.
Am Anfang war der Zweifel Tue, Jan 22. 2008
So, das war Dein erster Tag.
Da ist ja ganz schön was los gewesen. Schwankend zwischen
himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt... naja, zumindest
Aufregung kurz vor Panik bist Du hingegangen. Zu Deiner Freude und
Überraschung mußtest Du feststellen, daß sich Deine
Mitbewohnerin mit so ziemlich den gleichen Sorgen und Befürchtungen
quält, die doch bei Anderen so viel mehr unangebracht sind als
bei einem selbst:
„Was, wenn ich in Fettnäpfchen tappe, wie es mir immer mal
passiert?“ - „Was, wenn ich Leute nicht mag oder die mich nicht
mögen?“ - „Was, wenn alle Anderen viel, viel besser sind als
ich?“ - „Was, wenn ich die Sachen, die ich beim Probekurs konnte,
plötzlich alle nicht mehr kann?“ - „Was, wenn ich nur Glück
hatte, und eigentlich gar nicht geeignet bin?“
Überraschung: Es denken auch andere so. Kann doch gar nicht,
denkst Du. Die sind doch besser als ich, denkst Du. Zwickmühle:
Das glauben die umgekehrt auch. Denk mal drüber nach.
„Hah, aber wenn mich die älteren Studenten nicht mögen?“
- „Und alles ganz anders ist?“ - „Werde ich da gleich irgendwas
vorführen müssen und dann sehen alle, daß ich nichts
kann?“
Wieder Überraschung: Sie bemühen sich alle darum, Dir
den ersten Tag so angenehm wie möglich zu machen. Dir zu zeigen,
daß Du es auch schaffen kannst. Dir den Grundstein mitzugeben
und ihn Dich selbst bauen zu lassen. Wahnsinn.
Dann siehst Du, was die Anderen spielen können, und fragst
Dich, ob Du das jemals auch hinkriegen kannst. Aber überleg mal,
die haben das auch geschafft. Vor allem: Wenn jetzt schon Andere in
Deiner Klasse die gleichen Bedenken hatten wie Du, wie wahrscheinlich
ist es, daß in dem Jahrgang auch welche waren, die solche
Zweifel an sich hatten. Und jetzt? Sie mögen nicht alle
Weltklasse sein, aber sie stehen da und spielen. Ist es nicht das,
was Du willst? Spielen? Und so unterschiedlich sie auch begabt sein
mögen, hast Du Dich nicht gerade gefragt, ob Du das auch
könntest? Haben sie sich das vor einem halben Jahr nicht genauso
gefragt? Rein logisch müßtest Du also alles mit „Ja“
beantworten. Schlußfolgerung: Ich habe Recht. Du kannst es
schaffen. Du kannst da vorne stehen. Und Du kannst diese Dinge
lernen, die Dir noch fehlen.
Aber ich merke, daß selbst jetzt, wo ich es als Brief an
Dich schreibe, Dir beim Tippen die Finger klamm werden. Wie
vermessen, denkst Du. Das einmal können, das einmal tun. Eines
der Attribute, die uns die ältere Klasse auf den Weg mitgeben
wollte, war „Maßlosigkeit“. Vielleicht war damit auch eben
jene gemeint: Nicht an das Maß halten. Nicht an das der
Anderen. Und vor allem nicht an jenes eng Geschnürte, das man
sich selbst umbindet. Traue Dich, maßlos zu sein. Traue Dich,
die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, wie sie „dort vorn“
stehen zu können, Deine Sätze hinbekommen zu können.
Wage den Funken der Überlegung, daß Du eine Rolle spielen
könntest, die Andere zum Lachen oder zum Weinen, zum Träumen
anregen könnte, daß man den Glanz in ihren Augen sehen
kann. Und daß es endlich nur noch eine Rolle auf einer Bühne
wäre.
Eine Rolle auf einer Bühne, während Du Deine ersten
zaghaften Schritte zu Dir selbst tust. Ja, ich weiß, wie mulmig
Dir bei dem Gedanken ist. Denn Du bist Dir vollkommen bewußt
darüber, daß Du da eine Schocktherapie mit Dir selbst
durchführst. Du wirst nicht anders können, als Dich zu
präsentieren. Du wirst Dich irgendwann im Unterricht fallen
lassen müssen, wirst das Vertrauen, den Glauben daran aufbringen
müssen, daß da Andere sind, die Dich auffangen. Die
Ungeheuerlichkeit ins Auge fassen, daß – selbst wenn du
fällst – es in Ordnung sein könnte und immer die Chance
da ist, die Stärke in Dir, Dich wieder aufzurichten. Und dabei
wirst Du merken, daß Dein Rücken stark genug ist, sich
aufzurichten, bis er endlich gerade ist. Du kannst nur hoffen, in der
Blöße, die kommen wird, die Wärme und Geborgenheit
Deines Selbst zu finden, die es in den ganzen so starken Mauern nicht
gibt.
Breite die Arme aus, damit Flügel daraus erwachsen können,
und spring. Wie es in einem – relativ – weisen Buch heißt:
Wenn Du es schaffst, neben den Boden zu fallen, wirst Du fliegen.
Ich weiß, wie mulmig mir bei diesen Gedanken ist. Ich werde
sehen, was daraus und aus der kommenden Zeit erwachsen wird. Wie sehr
hoffe ich. Wie wenig wage ich mich zu hoffen. Ich weiß nur
Eines: Daß der Schritt richtig war. So sehr ich mich nun daran
festklammere und darin in panischer Starre zu verharren drohe, ich
weiß genau: Morgen kommt der nächste.
Nur ein Schritt, keine tausend. Ein einziger. Der sollte zu
schaffen sein. Schon hebt sich mein Fuß. Eine Leistung
ohnegleichen. Unsagbar schwer und unbeschreiblich federleicht. Bis
morgen.
Zweieinhalb Stunden noch... Mon, Jan 21. 2008
Endlich kein SmallTalk mehr Fri, Apr 6. 2007
Es geht ganz einfach: Man muß also nur berühmt werden. ![]()
Ich wußte, daß mir Ian McKellen sympathisch ist. Nun lese ich, daß er immer Schwierigkeiten hatte, auf Parties zu gehen. Es ist immer schön zu wissen, daß es Leute mit ähnlichen Problemen gibt. Umso besser, wenn man sieht, wie großartig es dennoch werden kann.
Vicious Circle Thu, Mar 1. 2007
Seit Jahren hatte ich keine Migräne mehr. Mal zwischendurch was Leichtes, was man noch für Kopfschmerzen abtun konnte und was auch durch Tabletten leicht wegging. Davor 28 Jahre lang, immer wieder und mit zunehmender Häufigkeit und Stärke Anfälle. Ich war so froh, als es sich nicht mehr meldete.
Am Samstag hatte ich einen Anfal, der nicht durch Tabletten wegging. Gestern Nacht wieder und dieser hält mit unterschiedlicher Stärke auch immer noch an. Ich weiß nicht, was schwieriger ist. Der Schmerz an sich oder gegen die Angst anzugehen, daß es nun wieder regelmäßig zurückkehrt. Die Angst allein würde es zurückbringen können. Das weiß ich, denn noch nie hatte ich einen wirklich körperlichen Grund für die Anfälle gehabt. Alles psychosomatisch. "Herzlichen Glückwunsch, sie sind gesund! Sie haben überhaupt keinen Grund, Migräne zu haben!"
Herzlichen Dank.
"Do not live in fear." Habe ich zu sehr Angst, kann ich Migräne dadurch bekommen. Kämpfe ich zu sehr dagegen an, auch. Ist es komisch, daß mir das Angst macht?

